RenditeRadarSchweizer Online-Werkzeug für Renditeobjekte und Mietobjekte
Die Logik hinter RenditeRadar ist bewusst transparent gehalten. Hier finden Sie die wichtigsten Formeln für Schweizer Renditeobjekte in vereinfachter Form.
Die Bruttorendite ist die einfachste Kennzahl. Sie setzt die Jahresmiete ins Verhältnis zum Kaufpreis, ignoriert aber alle Kosten. Daher ist sie wenig aussagekräftig für eine echte Investitionsentscheidung.
Die Nettorendite berücksichtigt regelmässige Kosten wie Unterhalt, Verwaltung und Rückstellungen. Sie zeigt, wie viel vom Mietertrag nach Abzug der laufenden Kosten übrig bleibt.
Jährliche Kosten umfassen: Unterhalt, Verwaltung, Versicherungen, Leerstand-Puffer und weitere Nebenkosten.
Der Cashflow zeigt, wie viel Geld nach Zinsen und Amortisation effektiv pro Jahr übrig bleibt. Ein positiver Cashflow bedeutet, dass die Immobilie sich selbst trägt. Ein negativer Cashflow bedeutet, dass du monatlich Geld zuschiesst.
Der Cashflow ist entscheidend für die Liquidität: Musst du monatlich Geld nachschiessen oder wirft das Objekt Gewinn ab?
Eine einzelne Berechnung zeigt nur eine mögliche Zukunft. In der Realität können Mieten sinken, Zinsen steigen oder Leerstände länger dauern. Deshalb ist es wichtig, verschiedene Szenarien zu vergleichen.
Optimistisches Szenario: Mieten steigen, Leerstand minimal, Kosten tief
Realistisches Szenario: Moderate Entwicklung, normale Leerstände, realistische Kosten
Konservatives Szenario: Mieten stagnieren, höhere Leerstände, steigende Kosten
Ein robustes Investment funktioniert auch im konservativen Szenario noch.
Wichtiger Hinweis: Alle Berechnungen sind unverbindliche Entscheidungshilfen. Sie ersetzen weder ein Verkehrswertgutachten noch eine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.