RenditeRadar

Schweizer Online-Werkzeug für Renditeobjekte und Mietobjekte

Die 7 häufigsten Renditefehler bei Mietobjekten

Viele Schweizer Renditeobjekte sehen auf den ersten Blick nach einer attraktiven Mietrendite aus. In der Praxis werden Kosten, Leerstand, Finanzierung und Immobilien-Cashflow jedoch oft zu optimistisch eingeschätzt. RenditeRadar macht diese typischen Denkfehler sichtbar.

1. Nur auf die Bruttorendite schauen

Die Bruttorendite ignoriert Unterhalt, Leerstand, Rückstellungen und Finanzierungskosten. Sie ist höchstens ein Startpunkt, aber nie die Entscheidungsgrundlage.

2. Nebenkosten schönreden oder vergessen

Verwaltung, Unterhalt, Versicherungen, Rückstellungen und Steuern werden oft zu tief angesetzt oder ganz weggelassen.

3. Zinsen und Amortisation unterschätzen

Steigende Zinsen oder zu optimistische Annahmen bei der Finanzierung können die Rendite massiv drücken.

4. Leerstand nicht realistisch einplanen

Ein Jahr ohne Mieter kann mehrere Jahre "gute Rendite" zunichte machen. Ein kleiner Leerstand-Puffer ist Pflicht.

5. Einmalige Kosten ignorieren

Handänderungskosten, Renovationen, Sanierungen und Spezialprojekte tauchen oft nicht in der ersten Berechnung auf – in der Realität schon.

6. Optimistische Mieteinnahmen

Objekte werden mit "Traummiete" gerechnet, die der Markt nicht hergibt. Realistische Mieten sind wichtiger als schöne Excel-Zahlen.

7. Keine Szenarien rechnen

Wer nur ein einziges Szenario rechnet, blendet Risiko aus. Szenario-Vergleiche zeigen, ob ein Deal auch unter Druck noch tragbar ist.

RenditeRadar unterstützt eine nüchterne Beurteilung des Mietobjekts. Statt Schönrechnerei sehen Sie, wie sich Netto-Rendite, Eigenkapitalrendite, Immobilien-Cashflow und Risiko mit Ihren Annahmen verhalten.